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Gummi und Gummimatten kleben

Kleben von Gummi und Gummimatten

Gummimatten dienen zur Auskleidung von Stahlbehältern, als Beläge in Sonderfahrzeugen, Baumaschinen, Transport- bzw. Förderbänder u.v.m. Auch hierfür bieten wir den richtigen Klebstoff und das notwendige Know-how.

Für das Kleben von Gummi und Gummimischungen eignen sich lösungsmittelbasierte Kontaktklebstoffe. Diese können sowohl als 1-Komponentenprodukte wie technicoll® 8058 verarbeitet werden als auch als 2-kompenentige Klebstoffe, die mittels Zugabe eines speziell abgestimmten Vernetzers, die besonderen Leistungsprofile ermöglichen. Ein sehr bewährter 2-Komponenten Kontaktkleber für das Kleben von Gummimaterialien ist Helmitin® 14030 mit Vernetzer SWIFT®HARDENER 9502.

Auch Cyanacrylate, sog. Sekundenkleber sind sehr gut geeignet für das Kleben von Gummi. Da die Sekundenkleber schnell aushärten, können nur kleinflächige Klebungen mit Sekundenklebern durchgeführt werden. Im Bereich Gummi kleben haben sich z.B. technicoll® 9502 oder technicoll® 9504 bewährt.

 

Häufig werden im Bereich Maschinenbau ganz spezielle Anforderungsprofile angetroffen. Hier sind dann Produkte mit besonderen Klebeigenschaften gefordert. Sehr gute Erfahrungen konnten wir hier mit technicoll® 9461 sammeln. Bei der Forderung nach Beständigkeit gegen chemische Substanzen oder Öle und Kraftstoffe erzielt technicoll® 9464 hervorragende Festigkeiten.

 

Das Ausgangsmaterial für Gummi: Kautschuk


Grundlage zur Herstellung von Gummi ist Kautschuk. Kautschuk wird aus dem Milchsaft des Kautschukbaumes gewonnen. Es ist quasi ein Naturgummi, das heute in der Industrie jedoch überwiegend synthetisch hergestellt wird. Das Naturprodukt Kautschuk hat nämlich den Nachteil, dass es sich bei hoher Krafteinwirkung so stark verformt, dass es nicht vollständig in seine Ursprungsform zurückkehren kann. Der amerikanische Chemiker Charles Goodyear verwandelte Kautschuk zum ersten Mal im Jahr 1830 in das chemische Produkt „Gummi“. Um die elastischen Eigenschaften des Naturprodukts Kautschuk dauerhaft zu fixieren, versetzte er das Naturprodukt mit Schwefel. Durch dieses sogenannte „Vulkanisationsverfahren“ bildeten sich Brücken zwischen den Kautschukketten. Durch diese Verknüpfung war Kautschuk widerstandsfähiger geworden und hielt zäh allen Belastungen stand. Mischt man den synthetisch hergestellten Kautschuk heute mit anderen Stoffen wie Füllmitteln, Weichmachern oder Alterungsschutzmitteln, gewinnt der aus der Vulkanisation entstandene, elastomere Kunststoff „Gummi“ weitere mechanische und chemische Eigenschaften:  


•    eine sehr hohe Reißfestigkeit und Reißdehnung
•    hohe Hitze- und Kältebeständigkeit (bis zu +110 Grad Celsius und bis zu -55 Grad Celsius)
•    eine bessere Beständigkeit gegen mechanischen Abrieb
•    eine bessere Alterungsbeständigkeit
•    einen sehr guten Isolierschutz gegen Elektrizität
•    eine gute Beständigkeit gegen Säuren, Wetter und Ozon


Je nach Menge des Schwefelzusatzes wird bei der Herstellung von Gummi zwischen Weich- und Hartgummi unterschieden. Neben der Verwendung in der Fabrikation (Autoreifen, Maschinen, Fahrzeuge, Transportbänder und Dichtungsprofile) eignet sich der Werkstoff „Gummi“ genauso gut zur Schallisolierung. So werden Altglasbehälter oft mit Gummimatten versehen, die das Geräusch des aufschlagenden Glases abfedern sollen.

 

Vom Kautschuk zum Klebstoff

 

Kautschuk ist aber nicht nur die Basis für Kunststoffe, sondern auch für Klebstoffe. Seine chemische Struktur macht ihn in Verbindung mit Harzen und anderen Zusätzen zu einer hervorragenden Klebstoff-Komponente mit hoher Flexibilität und Elastizität. Die Entdeckung immer neuer Kunststoffe brachte der kommerziellen Klebstoffproduktion enorme Vorteile. Der strukturelle Aufbau von Kunststoffen ist aufgrund der Vielzahl an chemischen Verbindungen und Zusätzen unterschiedlich. Dadurch sind auch ihre mechanischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften verschieden. Ein Klebstoff kann sich diese Eigenschaften zu Nutze machen, um seine volle Klebkraft zu entwickeln.
1958 kam der erste Klebstoff auf Basis von Cyanacrylat in den Handel, der heute als Sekundenkleber bekannt ist. Dieser Superkleber hat sich beim Kunststoff „Gummi“ bestens bewährt. Er härtet mit Luftfeuchtigkeit, vernetzt die Oberflächen von Elastomermaterialien und Metallen optimal, haftet rasant und klebt ausgezeichnet. Dadurch eignet er sich natürlich auch für Klebungen poröser und saugender Oberflächen. Je nach Zusammensetzung der Gummimischungen eignen sich aber auch Kontaktklebstoffe (PUR, CR, SBR, SBS). Durch Zugabe eines Vernetzers kann deren Temperatur- oder Weichmacherbeständigkeit sogar noch erhöht werden.
Kunststoffe verformen sich üblicherweise bereits bei geringen Spannungen. Darum ist die Auswahl eines Klebstoffs mit großem Verformungs- und Anpassungsvermögen in einem Bereich, wo es nur die Möglichkeit des Klebens gibt, essentiell.

mögliche Klebstoffe für diese Anwendungsfälle

technicoll 8058 Kontaktkleber Polychloropren CR

technicoll® 8058

Spritzbarer Kontaktklebstoff, außergewöhnlich schnelle, hohe Anfangsklebkraft und gute Wärmestandfestigkeit

Helmitin 14030 Kontaktkleber Polychloropren CR

Helmitin® 14030

Zweikomponenten-Kontaktklebstoff für Verklebung und Reparatur bei Gummimatten

Referenzen & Projekte

Kleben von Gummimatten zur Auskleidung von Schüttgutbehältern zur Dämmung

Zur Dämmung gegen Lärm und mechanische Beanspruchungen werden Schüttgutbehälter mit Gummimatten beklebt.

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Kleben von Dichtschnur aus EPDM in spezielle Transportboxen

Für eine Serie von Transportboxen für den medizinischen Einsatz wurden spezielle Kunststoffboxen aus ABS in unterschiedlichen Rastermaßen konstruiert.

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Kleben von Matten aus Recycling-Gummi an Betonwänden

In einer älteren und engen öffentlichen Parkgarage mussten die Wände und Säulen mit Matten aus Gummigranulat versehen werden.

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Einkleben von Dichtungsstreifen in Fensterrahmen

In diesem Beispiel wird aufgezeigt, wie ein EPDM Dichtungsstreifen in einen Fensterrahmen geklebt wird.

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