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Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Lenz zu Besuch

Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Lenz zu Besuch

Der CSU-Bundestagsabgeordnete, Andreas Lenz besuchte am 24.08.2017 das mittelständische Familienunternehmen RUDERER KLEBETECHNIK GMBH in Zorneding. Wie auch schon zuvor der bayrische CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Huber, informierte sich Hr. Lenz in seinem Wahlkreis, bei einer Auswahl von Unternehmen, über die jeweiligen Situationen der Betriebe.

Für unsere Politiker ist es wichtig, nah am Puls der Wirtschaft zu sein, nicht nur bei den DAX-Unternehmen, sondern auch bei Firmen, die weniger im Rampenlicht stehen.

Die RUDERER KLEBETECHNIK GMBH ist ein mittelständisches Familienunternehmen, spezialisiert auf hochwertige technische Klebstoffe für industrielle und handwerkliche Verarbeitungen. Das Unternehmen wurde 1987 als Vertragshändler in dieser Sparte gegründet, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem eigenständigen namhaften Klebstoffunternehmer und ist seit 2007 Inhaber und Hersteller der bekannten Klebstoffmarke technicoll®. Diese Marke wurde Anfang der 1960er Jahre als Schwestermarke zu tesa von der Beiersdorf AG in Hamburg gegründet.

In Zorneding werden die neuen, vom Markt geforderten Klebstoffe, für spezielle Anwendungsfelder formuliert und erprobt. Die Produktion findet nicht am Standort in Zorneding, sondern in den verschiedenen Produktionsstätten statt. Diese sind europaweit verteilt und verfügen über die jeweils benötigten Technologien. Aufgrund der unterschiedlichen Rohstoffe werden verschiedene Arten Rührwerke und Reaktoren benötigt.

Um den Kunden am Markt immer die jeweils individuell benötigte klebtechnische Lösung liefern zu können, bietet das Haus RUDERER KLEBETECHNIK, neben den eigenen Klebstoffen aus der technicoll®-Reihe, auch ausgewählte Klebe-Produkte anderer europäischer und weltweiter Hersteller an. Zum Kerngeschäft dieses Unternehmens gehört die klebtechnische Anwendungsberatung der Kunden, schon im Vorfeld zum geplanten Klebstoffeinsatz. Kleben ist eine ideale Verbindungstechnik. Da diese aber keine mechanische, sondern eine Verbindung von Oberflächen darstellt, muss schon in der frühen Phase einer Konstruktion (in enger Zusammenarbeit mit dem Verarbeiter) der Klebprozess abgestimmt werden. Diese Vorgänge können wenige oder sehr viele Monate beanspruchen. Häufig sind Änderungen bei den Konstruktionen oder der Klebstoffformulierung nötig, um die geforderte Festigkeit zu erzielen. Zur Unterstützung und Beratung der Kunden vor Ort arbeiten für die Fa. RUDERER KLEBETECHNIK besonders ausgebildete Dipl. Ingenieure im Außendienst, sowie in der hauseigenen anwendungstechnischen Abteilung.

Herrn Andreas Lenz interessierte sich sehr für die Prüfmaschine zur Messung von Klebfestigkeiten. Dass eine Klebung stärker sein kann als z. B. Aluminium in sich, beeindruckte ihn sehr. Bei der Demonstration von zwei geklebten Prüfstreifen aus Aluminium, ist das Aluminium gerissen, nicht die Klebung mittels Zweikomponentenklebstoff.

Als vertrauenswürdiger Besucher, durfte Herr Lenz auch einen Blick in das Technikum der Entwicklungsabteilung werfen. In einem kleinen Rührwerk wurde gerade eine neue kundenbezogene Rezeptur gemischt.

Das Haus RUDERER KLEBETECHNIK zeichnet sich als kompetenter Partner folgender Marktbereiche in Deutschland, Europa und Asien aus: Zulieferfirmen der Fahrzeugindustrie, Sonderfahrzeugbauer, technische Verarbeiter von Metallen und Kunststoffen, Haushaltsgeräte, Maschinenbau, Schiffs- und Bootsbau, Elektro- und Elektronikindustrie, um nur einige zu nennen. Zudem vertreiben sog. Technische Händler in Deutschland die Marke technicoll® über deren Vertriebskanäle.

Am Standort Zorneding befinden sich die vorgenannten technischen Abteilungen und die üblichen administrativen kaufmännischen Bereiche. Ein großes, besonders für gefährliche Güter ausgestattetes computerunterstütztes Lager, ermöglicht eine schnelle Belieferung der Kunden. Hier lagern die Spezialklebstoffe in Dosen, Kartuschen, Kannen, Eimer, 200 l Fässer und 1.000 l Container.

Die Kunden verarbeiten diese Klebstoffe je nach Anwendung manuell mittels Pinsel oder Spachtel oder mit besonderen Auftragsgeräten, bis hin zu automatischen Roboteranlagen.

Die Betriebsführung erbrachte dem Besucher einen völlig neuen Einblick in ein Unternehmen und eine Branche, die weniger im öffentlichen Rampenlicht steht. Meist ist man sich leider nicht bewusst, was einem so an geklebten Teilen begegnet, ohne die ein tägliches Leben kaum möglich wäre. Herrn Abgeordneten Andreas Lenz erfreute es besonders, ein zukunftsorientiertes Unternehmen mit stetigem Wachstum, welches regional ansässigen Mitarbeitern Arbeitsplätze bietet, in seinem Wahlkreis zu haben.