Das nordamerikanische Unternehmen Total Composites verschiebt die Grenzen des Möglichen: Als Zulieferer von Composite-Aufbauten für den Truck-Camper-Bereich stellte das Unternehmen die Premium-Qualität seiner Wohnaufbauten bei einer historischen Reise zum Nordpol unter Beweis. Die Reise war der Testlauf für die vom japanischen Automobilhersteller NISSAN organisierte Pole-to-Pole-Expedition, die von März bis Dezember 2023 stattfand und darauf abzielte, die Möglichkeiten der Elektromobilität unter extremen Bedingungen zu testen.
Unterstützt wurde NISSAN dabei von dem aus Island stammenden Unternehmen Arctic Trucks, das für seine preisgekrönte Technologie bei Polarexpeditionsfahrzeugen bekannt ist. Die Testfahrt durch die kanadische Arktis zum Nordpol war nur mit speziell umgebauten Fahrzeugen möglich, da man nicht auf Straßen, sondern nur auf gefrorenem Meereseis fahren konnte. Arctic Trucks setzte zwei seiner AT44-Trucks ein. Diese erhielten neben massiven 44-Zoll-Reifen eine verstärkte Karosserie, eine angepasste Federung, bessere Bremsen sowie ein firmeneigenes Navigationssystem.
Damit das siebenköpfige Team während der ersten Reise zum Nordpol ausreichend Platz und Komfort hatte, montierte Arctic Trucks einen Composite-Aufbau seines langjährigen Zulieferers Total Composites auf das Heck eines seiner AT44-Trucks. Die wetterfesten Materialien sowie die leichte Verbundkonstruktion der Wohnaufbauten waren für diese Entscheidung ebenso ausschlaggebend wie der effiziente Schutz vor Eis und Kälte. Aufgrund der zu erwartenden Temperaturen von bis zu minus 50 °C im Nordpolargebiet stand Total Composites vor der Herausforderung, seine hochwertigen Faserverbundwerkstoff-Paneele für den Wohnaufbau mit einer polartauglichen Klebetechnik zusammenzubauen.
Um Kondensation, Eisbildung und Spannungsrisse am Wohnaufbau zu vermeiden, musste der von Total Composites verwendete Kömmerling-Hochleistungsklebstoff „Körapop 225“ auf seine Eignung und Zuverlässigkeit für diese klimatischen Bedingungen geprüft werden. Dazu wurden sowohl der autorisierte Vertriebspartner von Kömmerling, die RUDERER Klebetechnik GmbH, als auch ein NASA-Ingenieur zu Rate gezogen. Letzterer überprüfte sowohl die chemische Zusammensetzung des Klebstoffs als auch dessen Klebeeigenschaften bei extrem niedrigen Temperaturen. Denn ein Loslösen des Doppelglasfensters oder der isolierten Verbundeingangstür hätte mitunter eine Bedrohung für das Expeditionsteam dargestellt, das in diesem Fall nicht nur der eisigen Kälte, sondern auch den in der Arktis vorkommenden Eisbären ausgesetzt gewesen wäre.
Zum Glück bestand der seit Jahrzehnten im Schienenfahrzeugbau und Sonderfahrzeugbau eingesetzte innovative Kleb- und Dichtstoff „Körapop 225“ den NASA-Test. So bot die hochisolierte und kälteunempfindliche Verbundkonstruktion über Tausende Kilometer hinweg nicht nur eine hervorragende Isolierung und Haltbarkeit, sondern auch eine ausgezeichnete Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit. Welche Erfahrungen Total Composites mit „Körapop 225“ gemacht hat und warum das Unternehmen auch in Zukunft auf diesen Superklebstoff aus Deutschland setzt, erklärt Firmenchef Andreas Schwall.
Produktinformation: Körapop 225
Zum vollständigen Anwenderbericht: DER PERFEKTE KLEBSTOFF FÜR POLAREXPEDITIONEN - Anwenderbericht Total Composites Technologies