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Klebung von Spritzgussteile aus Polypropylen (PP) miteinander

Spritzgussteile aus Polypropylen (PP) miteinander

Bei einem neuen Modell eines Rasenmäher-Roboters, musste spritzgusstechnisch bedingt, ein Gehäuseteil aus Polypropylen in zwei getrennten Elementen hergestellt werden. Leider hatten die Konstrukteure nicht berücksichtigt, dass der Kunststoff PP schlecht bis nicht geklebt werden kann. In enger Zusammenarbeit zwischen den Konstrukteuren, den Spezialisten im Spritzguss und unseren technischen Beratungsingenieuren, konnte die Formgebung der Spritzgussteile so korrigiert werden, dass eine klebtechnisch optimale Konstruktion möglich wurde. Da Klebungen auf Stoß schlechte Festigkeiten erzielen, war es nötig, hier eine kraftübertragende Überlappungsfläche zu erzielen. Zusätzlich wurde konstruktiv eine kleine Nut ausgebildet. Diese klebtechnisch notwendigen Veränderungen, sind bei so schwierig zu klebenden Materialien wie PP besonders wichtig. Der Arbeitsschritt, einer Vorbehandlung mittels Primer, wurde abgelehnt. Aus Sicht unserer technischen Abteilung wurde hierfür der spezielle 2-Komponenten-Klebstoff auf Basis Acrylat (MA), technicoll® 9410-1 vorgeschlagen. Nach einer umfangreichen Prototypentestphase über viele Monate, mit entsprechenden Belastungsprüfungen unter Outdoor-Bedingungen, erfolgte die Produktfreigabe. Verarbeitet wird dieser Klebstoff manuell aus Doppelkammerkartuschen mit statischem Mischrohr. Der auf 4 Minuten Topfzeit eingestellte Klebstoff ermöglicht eine optimale Taktung für die Serienfertigung.

 

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